So etwas wie „Passiv-Dampfen“ gibt es nicht
Eine Studie, die in Journal of Chromatography A veröffentlicht wurde, hat bewiesen, dass keine Gefahr durch „Passiv-Dampfen“ besteht.
Die Studie, die vom spanischen Rat für wissenschaftliche Forschung durchgeführt wurde, maß die Werte von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die von Menschen ausgeatmet wurden, welche Luft inhalierten, verglichen mit Menschen, die Tabakrauch inhalierten, und Menschen, die elektronischen Zigarettendampf inhalierten.
„Flüchtige organische Verbindungen“ kann ein irreführender Begriff sein, da er sich auf eine große Anzahl von Verbindungen bezieht, von denen einige (aber nicht alle) toxisch sein können. Die betreffende Studie maß 156 Verbindungen.
Es wurde festgestellt, dass die Werte dieser von Dampfern ausgeatmeten Verbindungen weitaus niedriger waren als die von Rauchern ausgeatmeten Mengen, wobei eine große Anzahl von ihnen als „ND“ oder „Nicht nachweisbar“ gekennzeichnet wurde.
Das bedeutet, dass die meisten der im Passivrauch gefundenen Verbindungen im ausgeatmeten Dampf einfach nicht vorhanden sind. Die Studie zeigte auch, dass die im Dampf nachgewiesenen Verbindungen in so geringen Konzentrationen vorlagen, dass sie völlig harmlos waren.
Interessanterweise fand die Studie auch heraus, dass ausgeatmeter elektronischer Zigarettendampf geringere Konzentrationen bestimmter Verbindungen aufwies als ausgeatmete Luft.
E-Zigaretten-Dampf scheint also weniger VOCs zu enthalten als nicht nur Passivrauch, sondern auch die von Nichtrauchern und Nicht-Dampfern ausgeatmete Luft.
Tabelle von Dr. Farsalinos von https://www.ecigarette-research.org/research/index.php/whats-new/whatsnew-2015/226-sp
Grundsätzlich zeigt diese Tabelle, dass Passivdampf so wenige VOCs enthält, dass er völlig harmlos ist. Selbst Nikotin, das offensichtlich im ausgeatmeten Dampf vorhanden sein wird, ist in so geringen Konzentrationen vorhanden, dass, in den Worten von Dr. Farsalinos von ecigarette-research.org, „die Menge an Nikotin in der Umwelt so gering ist, dass sie keinerlei Auswirkungen (nicht einmal eine biologische Wirkung, geschweige denn eine nachteilige Wirkung) auf die Umweltexponierten hat.“